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Geschichte der Stadt Timisoara

Infolge von zwei blutigen Kriegen haben die Römer zwischen 101 - 103 und 105, unter der Führung des Kaisers Traian, Dakien erobert. Banat wird von den Siegern „DACIA RIPENSIS” benannt.

Man glaubt, dass auf dem Platz, wo heute Timisoara liegt, sich schon in der Zeit der Daken eine Ortschaft, ZAMBARA, befunden hat. Der Historiker Ptolomeu erwähnt diesen Namen im zweiten Jahrhundert vor Christus. Man kann nicht genau wissen, ob diese oder eine andere von den Römern gegründete Stadt sich später TIBISCUM genannt hat. Jedenfalls ist es fast sicher, dass diese letzte Stadt, auf einer gegenwärtigen Urkunde „MUNIZIPIUM” genannt, die Wiege der heutigen Timisoara darstellt.

Während der Eingriffe der Wandervölker, insbesondere infolge der Attacken der Awaren, wird anstelle des zerstörten „ZAMBARA CASTRUMS” die Ortschaft „BEGUEY” gebaut, nach dem Namen des Beghei Flusses benannt.

Die geographische Lage des militärischen Zentrums „ZAMBARA”, später „BEGUEY”, wird aufgrund von strategischen Gründen und Kalkulationen gewählt und nicht aufs Geratewohl, da sich diese neue Ortschaft in der Nähe der beiden Flüssen Temesch und Beghei befindet.

Erst im Jahr 1212 wir die „TEMESCH BURG” (Castrum Temesiensis) in einer Urkunde des Königs Andrei II erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt ist Timisoara eine Festburg „CASTRUM” und es ist möglich, das die Ortschaft eine solche Rolle schon von ihrer Gründung an gespielt hat.

Der türkische Reisende Evlie Celebi hat uns eine Beschreibung der Stadt Timisoara aus dem Jahr 1660 hinterlassen. Wir möchten dem interessantesten Teil dieser Beschreibung vorführen. Die Festung Timisoara hat fünf gewölbte Tore aus Holz, mit eisernen, starken und großen Türen. Die Toren werden jeden Abend geschlossen, indem die Brücke, welche den Tor mit der Umgebung verbindet, aufgezogen wird. Celebi schreibt: „Die große Festung wurde im Jahr 1052 gebaut.”

Nach dem Tod des letzten Königs der Arpad Dynastie (1301) folgen auf dem ungarischen Thron Könige aus dem französischen Haus der Angevinen. Karl Robert von Anjou wird König im Jahr 1307, aber er fühlt sich in seiner Hauptstadt Buda nicht sicher, wo ihn seine mächtigen Feinde aus dem ungarischen Adel bedrohen. Er lässt in Timisoara die notwendigen Gebäude errichten, um den Hof und die Ämter hier zu versetzen. In acht Jahren bauen die italienischen Meistern ein glänzendes Schloss, die Befestigungswerke werden verbessert, Soldaten werden gebracht, Handwerkern siedeln hier an. Aus der einst ärmeren, bedeutungslosen Ortschaft, wird Timisoara von heute auf morgen eine echte Stadt, eine Hauptstadt. Der König Karl Robert versetzt seinen Sitz im Jahr 1316. Das Schloss, als königlicher Sitz gebaut, bildet zwei Dreiecken, deren Seiten sich nach den vier Himmelsrichtungen richten, von Mauern und Gräben umringt, untereinander durch eine Brücke und einem gut befestigten Turm verbunden.

Ende des Jahres 1317 stirbt die Königin Maria Katharina, die erste Ehefrau des Königs Karl Robert, welche in der neuen Hauptstadt begraben wird.

Der König Karl Robert heiratet zum zweiten Mal die Schwester des Kaisers Friedrich VII. 1319 stirbt auch diese Ehefrau in dem Schloss aus Timisoara und wird in dem katholischen Dom aus Großwardein (Oradea) begraben.

Die dritte Ehefrau des Königs Karl Robert, Elisabeth, die Tochter des polnischen Königs Wladyslaw, verbringt nur die ersten Ehejahre in dem königlichen Schloss aus Timisoara. Durch diese letzte Ehe, im Jahr 1320 in Buda vollzogen, steigt der Ruhm des Königs und die Kritiken gegen sein bis zu diesem Zeitpunkt unsittliches Leben verstummen.

Timisoara bleibt die Landeshauptstadt bis im Jahr 1325. Nachdem die Hauptstadt in Visegrad, nachher in Buda versetzt wird, kommt der König noch zwei Mal nach Timisoara. Das erste Mal 1330, als er die unbesonnene Expedition gegen den Fürst Basarab aus Muntenien beginnt. Das Ergebnis der Expedition ist grauenhaft gewesen, der König kann fast sein Leben retten.

Das zweite Mal kommt Karl Robert nach Timisoara während der Weihnachtszeit des Jahres 1332, es ist das letzte Mal.

Nach dem Tod des Königs Karl Robert im Jahr 1342, kommt das königliche Schloss aus Timisoara im Besitz der Krone. Könige und Vertreter der königlichen Familien wohnen in diesem Schloss während ihrem Aufenthalt in Timisoara oder ihrer Durchreise durch die Stadt.

Der König Ludwig der Große besucht Timisoara zwei Mal. Das erste Mal im Jahr 1358, als er eine Expedition gegen den serbischen Despot Uros beginnt und das zweite Mal im Jahr 1368 als er im Krieg gegen den Fürst Vlaicu Voda, der Herrscher aus Muntenien, zieht.

1385, verbringt die Königin Elisabeth, die Witwe Ludwig des Großen zusammen mit ihrer Tochter Maria, mehrere Zeit im königlichen Palast aus Timisoara.

Der König Sigismund und seine Ehefrau Maria kommen in Timisoara im Jahr 1389 und bleiben hier fast zwei Jahre. Von hier leitet er die militärischen Operationen gegen den serbischen Fürsten Stefan. In den Jahren 1396, 1397, 1409, 1426, 1428, bleibt König Sigismund für eine lange Zeit in Timisoara, von wo er den Krieg gegen die Türken führt.

In der Zwischenzeit hat Timisoara ihre politische und verwaltungsmäßige Wichtigkeit verloren, nachdem der königliche Hof die Stadt verlassen hat, aber die Ortschaft beginnt eine immer wichtigere militärische Rolle zu spielen. Die Timisoaraer Burg wird eines der wichtigsten Widerstandspunkte im Kampf gegen die Türken.

In dieser für die Christenheit kritischen Periode, behauptet sich der rumänische Fürst Johann Hunyadi. Durch seine glorreichen Taten wird er Fürst von Siebenbürgen, Gebietsvorsteher von Severin, permanenter Vorsteher von Temesch und zwischen 1446 - 1453 Gouverneur von Ungarn. Dieser Held der Christenheit verlässt im Jahr 1443 Timisoara um an einer langen Expedition teilzunehmen. In den Kämpfen gegen die Türken aus den Balkan Bergen bedeckt er sich mit Ruhm.

1443 findet in Timisoara ein sehr starkes Erdbeben statt, ein Teil des königlichen Palastes, der Festung und mehrere Bauten werden zerstört.

Infolge der an den 8 August 1455 von dem König Ladislau erlassenen Verordnungen wird Johann Hunyadi Besitzer der Festung Timisoara und den damit verbundenen Besitztümer.

Am 24 Januar 1458 wird Matthias Corvinus, der kleine Sohn von Johann Hunyadi, der im Kampf gegen die Türken gestorben ist, als König von Ungarn gewählt.

Matthias Corvinus, in Klausenburg (Cluj) geboren, rumänischer Abstammung, wird der größte König Ungarns, ein großer Held, guter Kämpfer, aufrichtig und gerecht. Der König Matthias kommt nach Timisoara, in dem Schloss seiner Kindheit, wo er Zeit mit seiner Familie verbringt.

Am 10 August 1514 wird Timisoara von den Truppen geführt von dem Revolutionär Georg Dózsa belagert. Auf Antrieb des Papstes Leon der X. predigt Thoma der Erzbischof von Strigoniu einen Kreuzzug gegen die Türken. Über 70.000 Bauern, welche sich von der Tyranei der Adeligen  befreien möchten, ziehen in der Armee geführt von Dózsa. Der Kreuzzug verwandelt sich in einer Revolution der Leibeigenen gegen die Adeligen. Doja geht von Buda aus, überquert die Theiß bei Szeged, kommt nach Nadlak, Schiria, Schojmosch, Lippa, um dann in Timisoara zu gelangen, wo er seinen Feldlager in der Ulicia Ebene bestimmt. Die Aufständische geführt von Dózsa werden nach mehr als einem Monat schwerer Kämpfe besiegt. Dózsa und alle seine Anführer werden gefangen genommen und eingesperrt, verhungert und gequält. Nach 15 Tagen wird er auf einen rot glühend erhitzten Eisenstuhl gesetzt, mit Krone und Szepter, ebenfalls rot glühend. Der Märtyrer Gheorghe Doja stirbt unter Qualen, weil er im Jahr 1514 dafür gekämpft hat, dass die Leibeigenen als Menschen betrachtet werden sollen und nicht wie Kühe.  

An der Stelle, wo Dózsa die grausamen Qualen erlitten hat, befindet sich heute die Mariensäule, auf dem Marienplatz, die Straße heißt „Gheorghe Doja”.

Nach mehreren Kämpfen gegen die Türken wird Timisoara besiegt. Der Befehlshaber Losoncius ergibt am 26 Julie 1552 die Burg an den Türken mit der Bedingung, dass seine Truppen ungestört die Burg verlassen können. Die Türken halten aber ihr Wort nicht und alle, welche die Burg verlassen, werden getötet. Für Timisoara und der Banater Region beginnt somit für 164 Jahre die dunkle Herrschaft der Osmanen.

Die Türken haben die strategische Rolle der Festung Timisoara schnell erkannt und deswegen die Mauern repariert und die Burg modernisiert. Das Schloss der Festung, das ehemalige Palast der Hunyadi, dient als Wohnsitz für den Pascha. Der Wasserturm wird nicht mehr verwendet und die Insel wird wieder bevölkert und „Palanca Mica” benannt. „Palanca Mare”, die sich im östlichen Teil der Stadt befindet, wird jetzt nach Norden und Westen erweitert. Neben den Sümpfen, die als natürliche Festungen dienen und Timisoara  umgeben, bauen die Türken neue Festungswerke, Eichenpalisaden und errichten tiefe Gräben rund um die Stadt.

1716, als Prinz Eugen von Savoyen Timisoara angreift, trifft er auf einen hartnäckigen Widerstand, weil die Burg neben den von den Türken Festungswerke auch über natürliche Hindernisse verfügt errichteten. Das gesamte Gebiet in Richtung „Palanca Mare” ist eine von dem Fluss Beghei überflutete Region gewesen. Anfänglich hat man das Ferienhaus des Pascha aus dem Viertel „Palanca Mare” angegriffen. Am 29 August wird auch die Moschee erobert. Die türkische Armee ergibt sich am 12 Oktober 1716, nachdem die Türken einsehen müssen, dass jeder Widerstand unnötig ist. Am 17 Oktober 1716 verlassen die türkischen Truppen die Stadt durch den Belgrader Tor.

Eugen von Savoyen betritt am 18 Oktober, seinen Geburtstag (10 Oktober 1663, Paris), als Sieger die Stadt durch den Tor bekannt als „Tor des Prinzen Eugens”. Als Erinnerung, schenkt Prinz Eugen dem Pascha eine goldene Uhr und dieser gibt dem Sieger ein arabisches Rassenpferd.

Papst Clemens der XI. schickt Eugen von Savoyen einen geweihten Schwert und einen Hut aus Hermelin mit Diamanten und Edelsteine verziert.

Timisoara und Banat kehren nach 164 Jahre türkischer Herrschaft zurück zum Christentum. Der Frieden von Passarovitz aus dem Jahr 1718 bestimmt, dass die Türken den Banat, Oltenien und ein Teil von Serbien verloren haben.

Nach der Befreiung von der türkischen Herrschaft gelangt Timisoara und die Banat Region unter der Führung der kaiserlichen Armee. Befehlshaber der Festburg Timisoara wird der Graf Pavel de Vallis. Die Provinz unter dem Namen „Timisoaraer Banat” bekannt, wird nicht an Ungarn angeschlossen, sondern als eine katholische Region verwaltet - es verfügt über separate Verwaltungsverfahren als Ungarn.

Prinz Eugen von Savoyen empfiehlt und der Kaiser nennt als Gouverneur der Region den Kavalleriegeneral Mercy Claudius Florimund. Der Prinz Eugen von Savoyen befiehlt Mercy in der Timisoaraer Burg nur deutsche, katholische Bürger einzulassen, da nur diese vertrauensvoll sind.

Der Gouverneur Claudius Mercy hat sich als ein guter Führer und ein außergewöhnlicher Wirtschafter erwiesen. Der Graf Mercy hat für Timisoara so vieles geleistet, dass er als Gründer der modernen Stadt Timisoara betrachtet werden muss. Sein Ehrgeiz war aus dieser Stadt die schönste Ortschaft des Kaisertums zu schaffen.

In den 12 Jahren seiner Herrschaft hat der Graf Mercy die Sümpfe saniert, den Fluss Bega kanalisiert, die Landwirtschaft befördert und in einem neu geschaffenen Stadtviertel (Fabrik) ein neues Industriezentrum entwickelt. Unter seiner Herrschaft hat der Bau der modernen Burg begonnen, einige der öffentlichen Bauten, die in dieser Zeit gebaut werden, gibt es auch heute noch. 1733 wird er als Anführer der Truppen aus Italien ernannt und auf dem Schlachtfeld neben Parma getötet. Seine Nachfolger haben die von ihm begonnenen Werke weitergeführt.

Ende des XVIII-ten Jahrhunderts wird Timisoara als eine der schönsten und saubersten Städte aus Europa betrachtet. 

1781 wird Timisoara zum Munizipium ernannt (königliche Freistadt) durch das Diplom des Kaisers Josef der II. vom 21 Dezember 1781. Dieses Diplom wird von dem Kaiser Leopold der II. im Jahr 1790 erneuert und in den Gesetzen des Landes eingetragen.

1809 werden die Schatzkammer und die kaiserlichen Schätze von Wien nach Timisoara versetzt, damit diese nicht in Napoleons Händen fallen sollen. Der kaiserliche Schatz wird von der Stadtpolizei, im Jahr 1808 gegründet, begleitet. In dieser Zeit wacht die Stadtpolizei permanent an den Burgtoren.

Die Ereignisse des 15-ten März 1848 aus Pesta werden in Timisoara am 18 März erfahren. An diesem Tag wird vor dem Rathaus unter der Führung des Bürgermeisters Ion Preyer eine Vollversammlung gehalten. Diese versichert den Kaiser über die Zuneigung und unbegrenzte Hingabe der Bürger gegenüber dem kaiserlichen Thron. Die Ungarn kämpfen für die Befreiung und Trennung von Österreich. Am 10 Oktober 1848 erklärt der General Rucavina den Ausnahmezustand auf dem Gebiet von Timisoara. Die ungarischen Revolutionäre nähern sich der Stadt mit einer Armee gebildet aus 6.000 Soldaten und 300 Kanonen. Am 26 April 1849 gelangt Bem, der Anführer der Revolutionären, in den Gemeinden Urseni, Girock, Freidorf und greift die Vorposten der Stadt an, aber ohne das erwünschte Ergebnis zu erzielen. Der Ausnahmezustand dauert 107 Tage, Zeit in der die Stadt wegen Mangel an Nahrung und an Verteuerung leidet. Nach der Schlacht von Sanktandreas wird die ungarische Armee besiegt. Banat wird erneut von Ungarn abgetrennt. Durch den kaiserlichen Erlass vom 18 November 1849 wird Timisoara die Hauptstadt der „serbischen Vojvodina und des Temeschwarer Banats”. Als Gouverneur wird der Graf Ion Coronini Cronberg ernannt, aber 1860 löst sich Vojvodina auf und  Banat wird an Ungarn angeschlossen.

1723 beginnen die Festigungsarbeiten an der Timisoaraer Burg, welche im Jahr 1765 beendet werden, der Grundstein der Burg wird am 25 April 1723 gelegt. Der Graf Mercy kanalisiert 1728 den Beghei Fluss, Tatsache, die zu einer neuen Entwicklungsetappe der Stadt beiträgt.

Im Jahr 1774 versucht man die Stadt mit Trinkwasser zu befördern, indem man aus dem Stadtviertel Fabrik durch eine dicke Wasserleitung Wasser in die Burg geliefert hat. Diese Wasserleitung hat für die damalige Zeit einen großen Fortschritt bedeutet.  

1771 wird in Timisoara die erste Druckerei eröffnet, es handelt sich um die Matei Heimerl Druckerei. Hier werden mehrere Kalender gedruckt.

Mit der Zeit beginnt sich auch die Umgebung der Stadt zu entwickeln. Es entstehen neue Stadtviertel, der älteste davon ist „Maierele Romane”, 1718 gegründet (das jetzige Elisabethstadt). 1720 wird der Stadtviertel „Fabrik” und 1744 „Josefstadt” gegründet.

Die Stadt Timisoara entwickelt sich, die Burg und die Festungswerke haben keine Bedeutung mehr und es beginnt die Niederreißung der Mauern und der Burgtoren. In der Zeitspanne von 1892 bis 1910 vereinen sich die äußeren Stadtviertel mit der Burg.

1731 – 1734 wird das alte Rathaus auf dem Freiheitsplatz errichtet, auch noch Neues Rathaus und Deutsches Rathaus benannt.

Die serbische orthodoxe Kirche auf dem Domplatz wird 1744 – 1748 gebaut, die Türme werden zwischen 1791 – 1792 wiedergebaut.

Die Alte Präfektur auf dem Domplatz wird zwischen 1754 – 1774 gebaut und ist als Präsidentenhaus und Barockes Palast bekannt.

Die Katholische Domkirche auf dem Domplatz wird 1736 – 1774 gebaut, verfügt über 9 Altare und eine schöne Orgel.

Das Dicasterial Palast wird gleich nach 1849 erbaut, um als Verwaltungssitz für „Vojvodina” zu dienen.

Das ist nur eine kurze Aufzählung der alten Stadtbauten, welche auch heute noch zu sehen sind und Teil der schönen Stadtarchitektur darstellen.  

In der zweiten Hälfte des XIX-ten Jahrhunderts findet eine Modernisierung statt, welche das Leben der Stadt revolutioniert:

  • 1853 wird der Telegraf eingeführt;
  • 1857 wird das öffentliche Beleuchtungssystem mit Hilfe von Erdgas eingeführt, Timisoara ist die erste öffentlich beleuchtete Stadt des Landes;
  • 1857 wird die Stadt an das europäische Eisenbahnnetz verbunden;
  • 1867 wird in Timisoara die Gesellschaft der von Pferden gezogenen Straßenbahnen gegründet, welche die Verbindung zwischen den Stadtvierteln erleichtern soll.
  • 1881 wird eine moderne Telefonleitung eingeführt;
  • 1884 wird Timisoara die erste Stadt aus Europa mit elektrisch beleuchteten Straßen;
  • 1895 beginnt die Asphaltierung der Straßen;
  • 1899 wird die elektrische Straßenbahn eingeführt, bevor das viele Städte aus Europa gemacht haben;
  • Zwischen 1912 – 1914 wird die Wasserleitung und die Kanalisation modernisiert;

Timisoara ist noch bekannt als: Blumenstadt, Stadt der vielen Parks, Gartenstadt. Timisoara ist für die Blumenzucht und für die vielen Gärten, viele davon bekannt in Balkan und Europa, berühmt gewesen.

Timisoara während des Ersten Weltkrieges 1914 – 1918: Am 26 Julie 1914 erscheinen auf den Mauern der Stadt Informationen über die allgemeine Mobilmachung. In den ersten zwei Kriegsjahren hat die Presse aus Timisoara eine Annährung zu Rumänien eher skeptisch betrachtet und die Tatsache vorausgesetzt, dass Rumänien neben Österreich-Ungarn an den Krieg teilnehmen wird. Als sich Rumänien 1916 an dem Krieg gegen die zentrale Mächte beteiligt, beginnen die lokale Zeitung einen Haßzug gegen die gesamte Politikern aus dem rumänischen Königreich zu führen. Am 7 September 1916 wird in Timisoara und in der gesamten Banater Region der Ausnahmezustand eingeführt. Die meisten Schulen unterbrechen während der Kriegszeit ihre Tätigkeit, um als Kriegskrankenhäuser zu dienen. Im Herbst des Jahres 1918 bringt der Sieg über Österreich-Ungarn große Unruhen und Straßenproteste in Timisoara. Die Demonstranten zerstören am 26 Oktober 1918 die Statue des Generals Anton Scudier, das Coronini Denkmal, ehemaliger österreichischer General und am 27 Oktober zerstören sie den Siegesdenkmal vor dem Rathaus der Stadt.

Timisoara wird 28 Julie 1919 an Rumänien angeschlossen.

Sonntag der 3 August 1919 um 8 Uhr morgens dringen die rumänischen Truppen unter der Anführung des Oberleutnants Economu in Timisoara ein. Die Truppen werden im Zollpunkt der Stadt von Menschenmaßen empfangen, welche von dem Präfekten Dr. Aurel Cosma angeführt sind. Von der Größe des geschichtlichen Augenblicks beeindruckt segnet dieser die Ankommenden. Am 10 August 1919 wird in Timisoara eine große Vollversammlung der gesamten Banater organisiert. Die 40.000 Teilnehmer stimmen für die Vereinigung mit Rumänien ab.

 Octavian Leºcu



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stema timisoarei

Populaþie
- 317660 (2002)
- 334115 (1992)
Densitate
2452/kmp
Localizare
45°44'58"N, 21°13'38"E
Distanþe
- 550km Bucureºti
- 170km Belgrad
- 300km Budapesta
Suprafaþa
- total: 12.926,83 ha
- agricol:
7902,61 ha
Relief
- câmpie cu variaþii de max. 2-3m
- canalul artificial Bega
-
centru seismic destul de activ (max 6 pe scara Richter
Numele municipiului
- Zambara (Zurobara)
- Tibiscum (Tibisis)
- Beguey (pânã la 1212)
- Temesiensis
- Temesvár
- Temeswar (Temeschburg)
- Temesburg
- Timi¹vár
- Temi¹var
- Timiºoara
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